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Homeoffice und Cybersicherheit in Schweizer KMU – Studie 2023

Aktualisiert: 28. Nov. 2023


Download Whitepaper in Deutsch, Französisch und Italienisch:

  • Homeoffice und Cybersicherheit in Schweizer KMU 2023

  • Télétravail et cybersécurité dans les PME suisses 2023

  • Home office e cyber sicurezza nelle PMI svizzere 2023

Weitere Studienunterlagen:

  • Download Projektbericht 2023

  • Download Foliensatz 2023

Das Homeoffice

  • Seit 2020 hat die Anzahl Homeoffice-tauglicher Stellen von Jahr zu Jahr abgenommen. Die Zahl der KMU, in denen ein Teil der Mitarbeitenden oder alle Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten können, ist von 67 % (in 2020) auf 56 % (in 2023) gesunken.

  • In denjenigen Unternehmen, in denen es das Homeoffice gibt, arbeiten rund zwei Fünftel (42 %) der Mitarbeitenden teilweise oder hauptsächlich zu Hause. Genf und Zürich fallen – wie bereits in den Vorstudien – als besonders Homeoffice-freundlich auf.

  • In 2023, nach dem Ende sämtlicher Pandemiemassnahmen, erwarten fast drei Viertel der Befragten (73 %), dass der Homeoffice-Anteil langfristig gleichbleiben wird. Es scheint, als hätte sich die Homeoffice-Nutzung im aktuellen Umfang in den meisten KMU etabliert.

Zur Cybersicherheit

  • Jedes zehnte KMU (11 %) wurde bereits erfolgreich von Cyberkriminellen angegriffen, und zwar so, dass ein erheblicher Aufwand nötig war, um die Schäden zu beheben. Über die Hälfte (55 %) der Befragten, die schon einmal attackiert worden waren, beklagte einen finanziellen Schaden. Rund ein Achtel (13 %) gab an, Kundendatenverluste beziehungsweise Reputationsschäden erlitten zu haben.

  • Gemäss den Befragten ist Cyberkriminalität ein ernstzunehmendes Problem (Mittelwert von 4.7 auf der 5er-Skala). Auch anerkennen sie die Massnahmen gegen Cyberattacken als wichtig (4.5). Je aufgeschlossener die KMU gegenüber Technologien eingestellt sind, desto höher werden sowohl die Gefahren als auch die Notwendigkeit von Massnahmen bewertet.

  • Die Umsetzungsgrade der verschiedenen abgefragten Massnahmen liegen mit 3.9 und 4.5 (auf der 5er-Skala) verglichen mit den letzten zwei Jahren allesamt auf praktisch unverändert hohem Niveau. Digitale Pioniere haben mehr Massnahmen umgesetzt als Early Followers und diese mehr als Late Followers.

  • Wie schon in den Vorjahren festgestellt werde konnte, werden organisatorische Massnahmen immer noch deutlich weniger umgesetzt als technische. Die beiden am seltensten umgesetzten organisatorischen Massnahmen sind die regelmässige Mitarbeitendenschulung (2.9 auf der 5er-Skala) und die Durchführung eines Sicherheitsaudits (2.8).

  • Rund die Hälfte (52 %) der Befragten hält es für eher oder sehr wahrscheinlich, dass sie in den nächsten ein bis drei Jahren ihre Sicherheitsmassnahmen gegen Cyberkriminalität erhöhen werden. Die besser Informierten zum Thema Cybersicherheit planen mehr Massnahmen gegen die Cyberkriminalität (3.6 auf der 5er-Skala) als die weniger Informierten (3.0).

Die telefonische Befragung wurde vom 18. April bis 13. Juni 2023 mit 502 Geschäftsführenden von kleinen Unternehmen (4 bis 49 Mitarbeitende) in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz durchgeführt. Download Whitepaper in Deutsch, Französisch und Italienisch:

  • Homeoffice und Cybersicherheit in Schweizer KMU 2023

  • Télétravail et cybersécurité dans les PME suisses 2023

  • Home office e cyber sicurezza nelle PMI svizzere 2023

Die Studienberichte 2021 bis 2022 finden Sie hier:

  • Homeoffice und Cybersicherheit – Studie 2022

  • Homeoffice und Cybersicherheit – Studie 2021

  • Homeoffice und Cybersicherheit – Studie 2020

Weitere Studienunterlagen:

  • Download Projektbericht 2023

  • Download Foliensatz 2023

Kontaktieren Sie Prof. Dr. Marc K. Peter für weitere Informationen.

Referenz:

Marc K. Peter, Kristof A. Hertig, Andreas W. Kaelin, Karin Mändli Lerch, Patric Vifian & Nicole Wettstein:

  • Homeoffice und Cybersicherheit in Schweizer KMU: Strategien und Massnahmen in Schweizer KMU mit 4–49 Mitarbeitenden in 2023.

  • Die Mobiliar, digitalswitzerland, Hochschule für Wirtschaft FHNW, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW, Allianz Digitale Sicherheit Schweiz ADSS, gfs-zürich.

Bern, September 2023 (Quelle: KMU Digitale Transformation)

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